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Beschreibung

Stefan Stricker, der sich Juwelia nennt und seit Jahren eine Galerie in der Sanderstraße in Neukölln betreibt, lädt jedes Wochenende Gäste ein, denen er schamlos aus seinem Leben erzählt und poetische Lieder vorsingt. Juwelia war ihr Leben lang arm und sexy, hat stets um Anerkennung gekämpft, sie aber nur teilweise bekommen.
Rosa von Praunheim begleitet sie in seinem Dokumentarfilm nach New York, wo sie zum ersten Mal eine Ausstellung hat und auftritt. In ihrer hessischen Heimatstadt Korbach, am Grab ihrer Mutter, kommen Juwelia die Tränen. Ihre Mutter hat sich mit 82 Jahren das Leben genommen und die weibliche Seite ihres Sohnes nie akzeptiert.
Neben Juwelia sehen wir die 89-jährige Frau Richter, die im Alter von 50 Jahren nach Neukölln zog, um hier mit einer Frau glücklich zu werden. Wir sehen weiterhin den androgynen, kubanischen Sänger und Tänzer Joaquin la Habana, der mit seinem Mann zusammenlebt, den russischen Performancekünstler Mischa Badasyan, der es sich zur Pflicht machte, ein Jahr lang jeden Tag mit einem anderen Mann Sex zu haben, und die syrische Sängerin Enana, die nach ihrer dramatischen Flucht nach Berlin hofft, als Frau und als Lesbe ein freieres Leben führen zu können.

Doku über einen Berliner Bezirk, der sich vom Künstler- und Szeneviertel zum Mekka für Spekulanten wandelt.

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