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Beschreibung

Die Vorstädte von Rom und Ostia, in den 90er Jahren. Die „Ragazzi di vita“, einst von Pasolini beschrieben, gehören nun zu einer Welt, in der Geld, schnelle Autos, Nachtlokale und Kokain scheinbar leicht zu haben sind. Es ist die Welt, in der sich Vittorio und Cesare, beide 20 Jahre alt, auf der Suche nach Erfolg und Bestätigung bewegen.
Das neue „dolce vita“ fordert jedoch einen sehr hohen Preis. Und irgendwann trennen sich die Wege: Vittorio verliebt sich, versucht eine Rückkehr in die bürgerliche Gesellschaft, Cesare hingegen versinkt immer tiefer in einem Sumpf aus Drogen und Dealen. Doch Vittorio gibt seinen Freund nicht auf.

PRESSEZITAT:
– „Der Platz an der Promenade von Ostia, das Eis. Caligari bringt uns vom ersten Moment an dorthin zurück, wo 1983 mit Amore tossico alles begann. Dieses Mal befinden wir uns im Jahr 1995 und das Eis essen Vittorio und sein Freund Cesare. Die beiden sind Straßenjungs, kennen nur ein Leben und das besteht aus Diskonächten, schnellen Autos, Alkohol, Kokainverkauf. Bis Vittorio die alleinstehende Mutter Linda kennenlernt und beschließt, sein Leben zu ändern.Non essere cattivo, in 32 Jahren Karriere Caligaris dritter Spielfilm, ist vielleicht nicht perfekt, aber wunderschön. Auch hier spüren wir das Verlangen, anhand einer kleinen Geschichte den Geist einer Epoche und eines Milieus einzufangen, und wieder einmal tut der Regisseur dies mit meisterhaften Darstellern. Denn die unglaubliche Intensität von Luca Marinelli und Alessandro Borghi, diese Alchimie einer Freundschaft, die die Leinwand mit aller Kraft sprengt, ist der eigentliche Motor des Films. Absolute Protagonisten, sicher, aber umgeben von einer ganzen Schar wichtiger Nebendarsteller: Caligaris großer Verdienst besteht auch darin. Ein Regisseur, dessen Filme zeitlos erscheinen und bei dem das italienische Kino tief in der Schuld steht. Und der seinen Weg dort beendet, wo er begonnen hat, als Amore tossico 1983 in Venedig als bestes Debüt ausgezeichnet wurde. Non essere cattivo, der außer Konkurrenz gezeigt wurde, ist in gewisser Hinsicht vielleicht genau das: außer der Reihe, nicht einzuordnen. Ein Meisterwerk.“ – (Valerio Sammarco, Rivista del Cinematografo)

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