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Beschreibung

Samuele ist 12. Nach der Schule trifft er seine Freunde oder streift mit einer selbstgebauten Steinschleuder durch die Gegend. Er will Fischer werden, so wie sein Vater. Samuele lebt auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, auf der das Leben schon immer von dem geprägt war, was das Meer bringt. Seit Jahren sind das nun vor allem Menschen – Tausende Flüchtlinge, die in der verzweifelten Hoffnung auf ein besseres Leben eine lebensgefährliche Reise wagen.

Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“, die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Der bewegende Dokumentarfilm überzeugte auf der diesjährigen Berlinale Publikum wie Kritiker und gewann den Goldenen Bären als Bester Film.

Pressezitate:
„Das Herzstück der Berlinale“ (Meryl Streep)
„Ein Film, den man nicht vergisst.“ (ZDF aspekte)
„Mit seinem tieftraurigen Film verändert Rosi die Wahrnehmung der menschlichen Tragödie – dort wo Europa sich abschottet.“ (ttt – titel thesen temperamente)
„Ein tiefberührender, hochaktueller Film.“ (RBB aktuell)
„Rosis brillante Bilder, die weder bei Nacht noch unter Wasser an Klarheit einbüßen, machen jedoch deutlich, dass dieser Film nicht nur inhaltlich, sondern auch ästhetisch zwingend ist.“ (Spiegel Online)
„Fuocoammare“ aber braucht keinen Aktualitäts- oder Themenbonus. Rosis Filmbilder entziehen sich in der selbstverständlichen Würde ihrer Menschen, Landschaften, Stimmungen allem botschaftsbefrachteten Gerede.“ (Tagesspiegel)
„Sein Wettbewerbsbeitrag, „Fuocoammare, ist eines seiner Kunststücke in Sachen visueller und schnittdramaturgischer Opulenz und zugleich das Dokument seiner Fassungslosigkeit“. (taz.de)

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