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Beschreibung

Was machst Du, wenn es die offene Gemeinschaft, die Du als queerer Punk dringend brauchst, nicht gibt? Rede Dir einfach ein, es gibt sie doch! Klebe und drucke Fanzines, drehe und vertreibe subversive Filme, schreibe anarchistische Songs, do it yourself und vor allem: don’t give a fuck! Nach und nach wird aus der anfänglichen Pseudo-Gemeinschaft eine revolutionäre Welle werden und eine internationale Bewegung!

QUEERCORE: HOW TO PUNK A REVOLUTION erzählt die Geschichte jener losen Gruppe von nordamerikanischen Punk-Künstlerinnen, die in den 1980er und 90er Jahren ihre queeren Identitäten radikal ins Zentrum der eigenen Arbeiten rückten und sich damit nicht nur gegen die damals von heterosexuellen Männern dominierte und latent homophobe Punk-Szene auflehnten, sondern auch gegen den allzu angepassten schwulen Mainstream.

Regisseur Yony Leyser („William S. Burroughs – A Man Within“, „Desire Will Set You Free“) lässt dazu die schillernden Schlüsselfiguren der Bewegung zur Wort kommen: die Filmemacherinnen Bruce LaBruce und G.B. Jones, die Musikerinnen Kim Gordon (Sonic Youth), Jody Bleyle (Team Dresch) und Kathleen Hanna (Bikini Kill), ihren schamlosen Wegbereiter John Waters – und viele mehr. Künstlerinnen wie Beth Ditto und Peaches erzählen, wie die Bewegung ihr Verständnis von
queerem Leben und Denken, das sich von allen normativen Einschränkungen löst, geprägt hat. Filmclips, Konzertausschnitte und Aufnahmen der spektakulärsten Aktionen dokumentieren das vielschichtige Schaffen der Szene. Leysers mitreißendes Szene-Porträt schließt nicht nur eine klaffende Lücke innerhalb der nicht-heterosexuellen Geschichtsschreibung, es ist auch ein wilder Appell gegen jede Form der falschen Anpassung.

Pressezitate:
„Von wütend bis selbstironisch, von nostalgisch bis campy – ganz nach dem Credo des Queercore: Alles ist erlaubt.“ (Intro)
„Bemerkenswert!“ (taz)
„Ein kraftvoller Rückblick!“ (Siegessäule)

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