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Beschreibung

„Das Milan Protokoll“ von Regisseur Peter Ott ist ein dicht gesponnenes Kammerspiel, das in Köln im Studio und an Originalschauplätzen in Dohuk im Nordirak gedreht wurde. Es erzählt die Geschichte der deutschen Ärztin Martina (Catrin Striebeck), die in der kurdischen Region im Norden Iraks an der Grenze zum „Islamischen Staat“ für eine deutsche Hilfsorganisation arbeitet. Sie hat Kontakte zu kurdischen Einheiten in Syrien und fährt regelmäßig über die Grenze, um Kämpfer zu behandeln. Bei einer Grenzfahrt wird Martina von einer sunnitischen Gruppe gekidnappt, weil diese einen Waffentransport des Milan-Abwehrsystems vermutet. Diese Geiselnahme entwickelt sich zu einem packenden Wechselspiel, in dem alle Akteure – IS, PKK, die sunnitischen Stämme und die deutschen und türkischen Geheimdienste – ihre eigenen politischen Interessen verfolgen. Nach ihrer Befreiung durch Kontakte des BND wird sie von dem deutschen Geheimdienstmitarbeiter Moses (Christoph Bach) befragt, wobei wiederum nicht klar ist, welche Rolle Moses tatsächlich spielt. „Das Milan Protokoll“ bietet einen realistischen Einblick in einen verworrenen Konflikt.

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