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Beschreibung

Millionen Tonnen von Monsantos „Roundup“, mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat, werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Diese Giftwaffe wird jedoch stumpf, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in biblischen Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet.

Dieser Form der zerstörerischen Landwirtschaft setzt CODE OF SURVIVAL drei nachhaltige Projekte entgegen:

Die Teeplantage AMBOOTIA in Indien, in der überwältigenden Landschaft von Darjeeling/Himalaya. In 2000m Höhe erleben wir, wie nachhaltige ökologische Landwirtschaft eine ganze Region rettet. Die ökologische Anbauweise verhindert das Abrutschen der durch den Kunstdüngereinsatz erkrankten Teegärten.

Das Projekt SEKEM des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish, der vor 40 Jahren inmitten der Wüste seine biologische Farm gründete. SEKEM beweist eindrücklich, wie man Wüste in fruchtbaren Boden verwandeln kann.

Der unbeugsame Bayer FRANZ AUNKOFER war einer der ersten Biobauern Deutschlands – auf alle Fälle aber der erste biologische Schweinemäster. Durch seine Pionierarbeit erwirtschaftet er inzwischen denselben Ertrag, wie im konventionellen Anbau – ohne einen Tropfen Gift. Nur der Bauer sollte an der Landwirtschaft verdienen und nicht die Chemiegiganten.

Der Film konfrontiert die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus und wirft die Frage auf: In welcher Art von Landwirtschaft liegt der CODE OF SURVIVAL auf unserem Planeten?

Seit mehr als 30 Jahren macht Bertram Verhaag Filme, darunter etliche zum Thema Gentechnik. Code of Survival ist Bertram Verhaags zehnter Film in seiner Gentechnik-Reihe. Er prangert darin dubiose Methoden multinationaler Agro-Chemie-Konzerne ebenso wie die Folgen des Gentech-Anbaus an.
Dagegen setzt er positive Beispiele einer nachhaltigen, ökologischen Landwirtschaft. Als Filmemacher geht es ihm nicht nur darum, Missstände aufzudecken, sondern „das Gute in die Welt zu bringen und zu fördern, in der Hoffnung, dass es sich verbreitet und fortpflanzt.“
Verhaags vorheriger Film „Der Bauer und sein Prinz“ – ebenso dem Thema nachhaltige Landwirtschaft gewidmet – lief äußerst erfolgreich im Kino.

In Deutschland lehnen 80% der Bevölkerung gentechnisch veränderte Nahrung ab. Trotzdem ist das Gentechgift Glyphosat in fast jedem Bürger nachweisbar. Der Film zeigt wirtschaftlich erfolgreiche Alternativen zur Giftküche der Agrarmultis.

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