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Beschreibung

„,Ja mei, I mechad nur noch sterben‘, sagt der 89-jährige Lenz zu Beginn des großartigen Heimatfilms von Christian Lerch. Dann erleben wir ihn als vitalen Patriarchen in seinem Biotop, einer Raststätte an der Bundesstraße 12. Sein Sohn hat das Erbe übernommen, das Haus wird gegen den Willen von Lenz umgebaut. Als die Fenster verkehrt herum eingesetzt werden, wird klar, dass hier einiges aus dem Ruder läuft. Die Schwiegertochter kümmert sich liebevoll um Lenz und sogar alte Freunde lassen sich von dem ewig grantelnden Kerl nicht vergraulen und schauen immer wieder bei ihm vorbei.

In seinem Dokumentarfilm „B12“ zeigt Regisseur Christian Lerch ein altes Rasthaus gleichen Namens, das wiederum nach der Bundestraße 12 zwischen München und Passau benannt ist.
Lerch begleitet eine Gruppe Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen und dauerhaft in diesem alten Rasthaus wohnen, durch ihren Alltag. Es werden Weißwürste serviert und die großen Themen des Lebens, wie zum Beispiel die Qualitätsmerkmale eines Saukopfs, besprochen. Unter ihnen ist ein bayrisches Urgestein: Der 89-jährige Patriarch und Grantler Lenz, der liebevoll von seiner Familie umsorgt wird und sogar noch alte Freunde hat, die ihn regelmäßig besuchen. Trotzdem ist der Rentner des Lebens überdrüssig und das bekommt seine Umwelt natürlich auch zu spüren.
Die lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen.

Zitat:
– ,Ja mei, I mechad nur noch sterben‘, sagt der mittlerweile 90-jährige Lenz zum Ende der Erzählung. Ein liebevoller, berührender Film über ein Stück bayerischer Lebensart und die ureigene Kraft des Lebens.“ – (Daniel Sponsel, Leiter DOK.fest 2018)

Pressezitate:
– „„ein urkomischer Dokumentarfilm, lustiger als die meisten Komödien.““ – (Abendzeitung München)
– „„Einer der außergewöhnlichsten bayerischen Filme, der je auf Leinwand zu sehen war.““ – (Süddeutsche)
– „„Sympathisch-schräger Heimat-Dokumentarfilm““ – (SZ Extra)
– „„Mal rabiat, mal zärtlich und immer mit einem Funken Humor geht es ums Leben und Überleben miteinander. Das hat so viel Pep und Schwung und ist so prall gefüllt mit alltäglichem Irrsinn…““ – (programmkino.de)
– „„B12 – konserviert ein Stück urbayerische Gegenwart. Großartig montiert zum tragikomischen Lebensroman einer Rasthausfamilie““ – (BR Capriccio)

Fotos



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